Tokyos Inseln - verborgenes Paradies für Individualisten Izu-Inseln + Ogasawara-Inseln |
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Izu shoto (Izu Inseln) – Ab auf die Insel! Zwei Stunden südlich von Tokyo erstreckt sich eine Gruppe von Inseln, die Izu Shoto genannt wird. Nah bei Tokyo, sind sie jedoch weit entfernt von der Hektik der großen Metropole. Man kann in einer heißen Quelle am Strand liegen, mit Delfinen tauchen, in einen Vulkan schauen oder einfach nur die Ruhe und Freundlichkeit der Inseln und seiner Bewohner genießen. |
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![]() Ungestört Ruhe genießen |
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| Die Inseln südlich von Tokyo sind ein wahrer Geheimtipp, den die meisten Tokyo-Besucher leider übersehen, obwohl sie vieles bieten, was man in Tokyo nicht findet. Allen voran Ruhe und Natur. Trotzdem gehören diese Inseln noch zu Tokyo, bzw. zu dessen Verwaltungsgebiet. Für einen Tagestrip oder verlängertes Wochenende sind sie als Ausflugsziel ideal. Die Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs, und dementsprechend viele heiße Quellen („Onsen“) lassen sich dort finden. | ||||||||
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Wie kommt man hin? Per Boot:
Per Flugzeug:
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Unter der Woche hat man kaum Schwierigkeiten noch ein Hotel oder Gasthaus zu finden, am Wochenende kommen viele Wochenend-Touristen aus Tokyo, von daher sollte man frühzeitig reservieren. Je kleiner die Inseln, desto weniger Gasthäuser gibt es, daher werden die Preise auch immer exklusiver. Jedoch gibt es hier, wie überall, Plätze für den großen und kleinen Geldbeutel. Man sollte sich im örtlichen Tourismusbüro erkundigen, oder im Town Office nachfragen. Man findet diese Einrichtungen meist praktischerweise in der Nähe vom Hafen. Die können bei der Suche und Reservierung helfen, und sind auch sonst sehr hilfreich, mit Karten und Informationsmaterial in Englisch. Allerdings kommt man auf den Inseln mit Englisch nicht sehr weit, ein paar japanische Phrasen und Wörter sollte man sich zu Recht legen. Des weiteren können die Inseln zwar ein Paradies sein, jedoch sollte man beim unberechenbaren Wetter im Südpazifik etwas aufpassen, und z.B. nicht bei hohen Wellengang schwimmen gehen. |
Wie ist das Wetter und wie warm ist es auf den Inseln jetzt? Hier können Sie die aktuellen Werte erfahren.
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Oshima Oshima hat zwei Häfen, die je nach Wetter angesteuert werden. Das ist auch wichtig für die Rückfahrt, da der Hafen, der auf dem Ticket steht, auch geändert werden kann. Das wird dann allerdings inselweit durch Lautsprecher bekannt gegeben.
Oshima ist die größte Insel der Inselgruppe, was Landmasse und Bevölkerung anbetrifft. Größte Sehenswürdigkeit ist der Vulkan Mihara, der das letzte Mal 1986 ausgebrochen ist. Viele Einwohner von Oshima leben schon ihr Leben lang dort, und können sich noch gut an den letzten Ausbruch erinnern. Sofern gutes Wetter ist, kann man den Berg auch besteigen und in den Krater schauen. Andere Attraktionen: Habuminato – ein wirklich altes und traditionelles Fischerdörfchen Freigelegte Gesteinsschichten – durch Straßenarbeiten in den 50er Jahren wurden diese Schichten freigelegt und zeigen die geologische Geschichte der Insel an. Im Reiseführer werden sie mit dem deutschen Wort „Baumkuchen“ angegeben. Oshima’s Bevölkerung – sehr, sehr freundlich und neugierig an allen Fremden, unbedingt Kontakt mit den Bewohnern aufnehmen und nach dem Vulkan-ausbruch fragen, es lohnt. Strand – Surfen, Tauchen, Baden |
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Niijima Niijima ist nicht so groß wie Oshima, dafür lassen sich viele Sachen erlaufen. Die Strände hier werden zu den Besten in Japan gezählt und es ist ein Paradies für Surfer. Neben den Stränden gibt es noch ein Glasmuseum, in dem man oft Glasbläser in Aktion erleben kann. Ebenso kann man den Koga-Stein bestaunen, ein Mineral, welches nur an zwei Stellen auf diesem Planeten vorkommt: Niijima und Sizilien. Alles in allem ist es ruhig und überschaubar, Westler sind hier relativ selten und werden sehr neugierig betrachtet. Man braucht sich nicht scheuen, um Hilfe zu fragen, es wird einem sehr gerne geholfen. Unbedingt mitmachen: Unweit vom Hafen befindet sich das öffentliche und kostenlose Yunohama Onsen (Schwimmkleidungspflicht!), welches direkt am Strand auf einem Hügel liegt. Im warmen Wasser liegen und die Sonne im Pazifik untergehen sehen, sollte man mal gemacht haben. |
Yunohama-Onsen |
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Shikinejima Je südlicher es wird, desto kleiner werden die Inseln. Shikinejima bietet in Sachen Onsen und Strand ebensoviel wie die vorherigen Inseln, wenn nicht noch mehr. Das beeindruckende Jinata Onsen ist dabei kostenlos und sieht aus, als hätte es ein Riese mit einer gigantischen Axt in den Fels geschlagen. Dazu bietet Shikinejima noch viel mehr Ruhe und Abgeschiedenheit, da man mit dem Boot 9-10 Stunden von Tokyo aus braucht. Wer wirklich traditionelles und ländliches Japan erleben möchte, sollte hier runter kommen. Miyakejima & Mikurajima Miyakejima wurde von heftigen Vulkanausbrüchen geformt und verändert. Erst 2005 sind die meisten Bewohner wieder zur Insel zurück gekehrt. Die Ergebnisse der Vulkan-Explosion kann man sich auf der Insel auch in begleitetet Touren anschauen. Da nicht viel daran verändert bzw. rekonstruiert wurde, kann man die Ergebnisse roher Naturgewalten mit eigenen Augen sehen. Hier, sowie auf der benachbarten Insel Mikura, kann man mit Delfinen schwimmen, die rund um die Insel leben. Hachijojima Haichijojima liegt 300 km südlich von Tokyo, und gehört immer noch zur Stadt. Neben den Stränden und Onsen finden sich hier auch Pilze, die im Dunkeln leuchten. Es bietet auch schöne Wanderwege, entlang an malerischen Wasserfällen, sowie eine heisse Quelle mitten im Wald. |
Hachijojima |
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| Berichtet von Fritz Schumann in Tokyo (blog von fritz schumann) | ||||||||
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Die Ogasawara Inseln - subtropische und z.T. tropische Inseln, 1.000 km vom Zentrum Tokyos entfernt |
Für mehr Informationen kontaktieren Sie die Tourismusbeauftragte der Stadt Tokyo (Kontakt) Weitere Informationen erhältlich bei: |
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