Tokyos verschiedene Gesichter
Stadtteil: UENO
| Publikum | Tokyos Ureinwohner, aber auch "Zugereiste"; Auch viele Schülergruppen aus ganz Japan trifft man hier. |
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| Highlights | Ueno Park mit zahlreichen Museen, zur Kirschblütenzeit einfach überwältigend; Erholung vom Stadtdschungel; lebhafte Ameyoko-Gasse mit (südost-)asiatischem Flair |
Der große Bahnhof von Ueno, von dem auch der Shinkansen-Express nach Norden abfährt, war und ist das Tor Tokyos Richtung Norden. Früher kamen viele Saisonarbeiter aus dem Norden hier an, um während der Wintermonate in der Großstadt Geld zu verdienen. Im Übrigen fahren die Züge der privaten Keisei-Linie von hier aus zum Flughafen Narita. Der Park, eine riesige Grünanlage direkt neben dem Bahnhof, ist nicht nur für Erholung (Spaziergang, Boot fahren), sondern auch kulturell interessant: National- und städtische Museen, zahlreiche buddhistische Tempel sind hier. Das Tokyo National Museum beherbergt viele Kunstwerke, die als Nationalschätze eingestuft sind. Man kann dabei die japanische Geschichte zurückverfolgen. Zur Kirschblütenzeit ist der ganze Park wortwörtlich "besetzt". Etwas unbekannter hingegen ist der herrliche Pfingstrosengarten im Tempel Tôshôgu, der dem großen Shôgun Ieyasu Tokugawa geweiht ist. Der Garten ist in den Monaten Januar und Februar (seltene Winterpfingstrosen) sowie Mitte April bis Anfang Mai geöffnet. Zur Hauptsaison blühen hier bis zu 250 verschiedene Arten und über 3000 Stöcke. Etwas weiter südlich von dem für seine Lotusblüten berühmten Teich Shinobazu-no-ike kommt man zu dem Schrein Yushima-Tenmangû (Yushima-Tenjin). Yushima-Tenjin ist bekannt als Schutzschrein für die Wissenschaft und viele Schüler gehen dorthin, um sich gute Schulnoten und Erfolg bei Prüfungen zu wünschen. Im November sind auf dem Gelände des Schreins Chrysanthemen zu bewundern, zwischen Anfang Februar und Anfang März Pflaumenblüten. Klein aber fein ist das Shitamachi-Museum an der südöstlichen Ecke des Teichs Shinobazu-no-ike. Hier kann man Häuser und Einrichtungen wie in Samurai-Filmen bewundern. Shitamachi (Unterstadt) war der Stadtteil, in dem Handwerker und Arbeiter wohnten. Das städtische Leben aus der Edo-Zeit wird hier wieder lebendig. Die berühmte Ameyoko-Gasse befindet sich zwischen den Bahnhöfen Ueno und Okachimachi der Yamonote-Linie (JR). Hier gibt es buchstäblich alles - oder besser - es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Ein heilloses aber wunderbares Durcheinander herrscht in dieser für Schnäppchen bekannten und beliebten Straße. Neben Louis-Vuitton-Taschen liegen frische Thunfischfilets - so ungefähr. Besonders gut besucht ist die Händlergasse in den letzten Tagen des Jahres - da werden kulinarische Spezialtäten für das bevorstehende Neujahrsfest angeboten.
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Ueno Park
Yushima Tenmangu
Ameyoko-Gasse
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